Diorama „Wald und See”

Dieses Diorama zeigt, wie größere Waldflächen rationell und überzeugend dargestellt werden können. Hierbei wurden im vorderen und seitlichen Bereich zur besseren Darstellung Selbstbaubäume verwendet. Im mittleren Bereich wurde verfeinertes Seemoos von Heki verwendet. Als Belaubungsmaterial der Bäume kamen Produkte von Mininatur, Polak, Woodland/Noch zur Anwendung.

Die Bruchsteinmauer von Heki wurde mit Pulverfarben von MBZ gealtert.

Das Wasser wurde mit dem Modellbahnwasser von MBZ gestaltet. Dieses Modellbahnwasser wird auf dem E-Herd unter ständigem Rühren geschmolzen. Nicht zu heiß werden lassen (max. 170°). Wenn die Masse komplett geschmolzen ist, wird sie in die vorbereiteten Vertiefungen gegossen. Zur Darstellung der Wellen kann mit einem Föhn gearbeitet werden. Die abschließende Behandlung mit dem Siegler ist notwendig, da die Oberfläche des Wassers nicht gereinigt werden kann.

Der Seegrund und der Uferbereich wurde mit feinem Sand von Jeweha vorbereitet. Hierbei wurden auch kleine Steinchen in verschiedenen Körnungen und kleine Äste mit eingearbeitet. Auch hier wurde wieder mit Pulverfarben gearbeitet. Mit Pulverfarben kann man wesentlich feinere Farbübergänge gestalten als mit normalen Farben. In der Spurweite Z ist das ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Die Makroeinstellung des Photoapparates entlarvt alles. Natürlich kann man den gleichen Effekt auch mit der Airbrush erzielen, es ist aber sehr viel zeitaufwendiger. Um diese feinen Farbübergänge zu erzielen genügt ein leichtes Übernebeln mit einem Isopropyl-Wassergemisch. Auch sind die Farben danach relativ griffest.

Das Flexgleis von Märklin wurde mit einer leichten Kurvenüberhöhung verlegt. Auch wurde es mit der Airbrush gealtert. Der Gleisschotter von Minitec kam hierbei zur Anwendung. Auch er wurde wieder mit Pulverfarben behandelt.